Mountainbiken in Tirol

Vom Süden Deutschlands aus ist das Bundesland Tirol in Österreich rasch zu erreichen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es viele Mountainbiker nicht nur für längere Touren herzieht, sondern auch für kurze Tagestouren. Allerdings sollte einiges beachtet werden. So sollte die Strecke entsprechend der eigenen Kondition gewählt werden, damit eine Überanstrengung vermieden wird. Außerdem ist das Wetter wichtig, es gibt Strecken, die bei ungünstigem Wetter zum Teil unbefahrbar werden. Im Folgenden sollen einige der schönsten Strecken kurz vorgestellt werden.
Da gibt es zum Beispiel die Tour zur Walderalm im Karwendel, die noch als relativ leichte Tour gilt. Sehr schön ist auch die Strecke, die vom Inn hinauf auf den Berg führt und die es ermöglicht, einen Teil des Zillertals kennen zu lernen. Eine sehr schwere Tour ist die Tour Alpbach. Sie führt von Alpbach aus auf das Wiedersberger Horn und auf die Kitzbüheler Alpen. Hier ist schon einiges an Kondition gefragt. Wer eine geruhsame Tour wählen möchte, sucht sich besser eine andere Strecke aus. Zu Trainingszwecken ist diese hingegen sehr gut geeignet, wenn jemand zum Beispiel Wettkampfambitionen hat.
Wer die Tour mit dem Mountainbike mit dem Genuss eines wundervollen Panoramas verbinden möchte, dem sei die Tour zur Kreuzeinalm der Brandenberger Alpen empfohlen. Hier gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, an denen sich eine Rast wirklich lohnt.
Dies sind nur einige wenige Touren, die in Tirol möglich sind. Es gibt Touren für jede Konditionsstufe und für alle Ansprüche. Selbst diejenigen unter den Mountainbikern, die eine Tour mit der ganzen Familie machen möchten, werden hier in Tirol sicherlich fündig werden.
In Tirol gibt es übrigens mehr als 5000 Kilometer Routen für Mountainbiker, genug also, um in jedem Urlaub eine andere Strecke zu erkunden. Damit gilt Tirol als das Top-Revier für Mountainbiker und ist dementsprechend gut besucht. Es gibt das so genannte Alpencross ebenso, wie die Singletrails oder die Hochgebirgs-Trails.
In Tirol gibt es das so genannte „Tiroler Mountainbike-Modell“. Dieses besagt, dass alle Routen, die für Mountainbiker freigegeben sind, versichert sein müssen. Das Land Tirol zahlt eine Wegerhalter- und eine Betriebshaftpflichtversicherung, des Weiteren muss eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden. Außerdem werden sämtliche Routen beschildert, wofür ebenfalls das Land Tirol aufkommt. Damit ist die Beschilderung auch einheitlich möglich und es wird eine Kennzeichnung der Schwierigkeitsgrade vorgenommen. Damit erhalten die Routen eine ähnliche Beschilderung, wie das bei Skipisten der Fall ist, die ebenfalls in leicht, mittel und schwer eingeteilt sind. So ist es für den Urlauber natürlich ein Leichtes, genau die Strecke zu finden, die seinem Können entspricht. Die Urlaubsplanung kann somit sehr genau vorgenommen werden und wer möchte, kann vor Ort immer noch entscheiden, ob er es nicht doch einmal mit einer etwas schwierigeren Strecke versucht – leicht genug zu finden sind sie ja.

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